St. Ingbert: Digitales Albert-Weisgerber-Museum startet

vlnr: Toni Schuster, Präsident Mathias Beers, Wilhelm Burgemeister, Oberbürgermeister Ulli Meyer, Ortsvorsteherin Irene Kaiser und Andrea Fischer (Albert-Weisgerber-Stiftung) präsentieren die Webadresse des virtuellen Museums. (Foto: T.Bastuck)

St. Ingbert: Digitales Albert-Weisgerber-Museum startet.

Erster Präsident der „Neuen Münchner Secession“:

Albert Weisgerber, 1878 in St. Ingbert geboren, gilt als der bedeutendste saarländische Maler der Klassischen Moderne. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte er in München zu den führenden Mitstreitern der Avantgarde. Der Absolvent der Münchner Akademie war nicht nur Mitbegründer und erster Präsident der „Neuen Münchner Secession“, sondern hatte sich auch als ständiger Mitarbeiter der Münchner satirischen Zeitschrift „Jugend“ mit seinen exzellenten Zeichnungen einen herausragenden Namen gemacht. Eine große Anzahl von Werken des Malers und Zeichners befindet sich heute im Besitz der Albert-Weisgerber-Stiftung in St. Ingbert.

Neue Website:

Eine neue Website der Albert-Weisgerber-Stiftung mit einer digitalen Präsentation der bedeutenden Sammlung geht jetzt an den Start. Sie gibt der breiten Öffentlichkeit Gelegenheit, die Kunst Albert Weisgerbers mit all ihren spannenden Facetten online zu entdecken.



Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung und das Engagement des Rotary Clubs St. Ingbert. Eine Arbeitsgruppe unter dem derzeitigen Präsidenten des Rotary Clubs St. Ingbert, Mathias Beers, hat gemeinsam mit der Kuratorin der Albert-Weisgerber-Stiftung, Andrea Fischer, in den letzten Monaten intensiv an der neuen Website gearbeitet. In einem ansprechenden Design, kompatibel für Smartphone, Tablet und PC, schafft die neue Website unter www.albertweisgerber.de einen nutzerfreundlichen, virtuellen Zugang zu den Beständen der Stiftung.

Albert Weisgerber wird modern und digital jedem Bürger zugänglich gemacht. Ich danke Herrn Beers und den Rotariern für die arbeitstechnische und finanzielle Unterstützung. Gemeinsam mit Rotariern und der Albert-Weisgerber-Stiftung haben wir einen würdigen virtuellen Museumsort erschaffen. Zugleich ist es mir aber auch ein Herzensanliegen, dass wir die Bilder Weisgerbers wieder in einem Museum präsentieren können.Dr. Ulli Meyer, Oberbürgermeister und Stiftungsvorsitzender
Der Rotary Club St. Ingbert engagiert sich auf vielfältige Art und Weise seit Jahren für und in St. Ingbert. Gerade in Zeiten, in denen Kunst und Kultur gar nicht erreichbar erscheinen, war es für die Rotarier wichtig, dem bedeutendsten Künstler der Stadt ein virtuelles Museum zu schaffen, das für jeden kunstinteressierten Bürger einfach online zugänglich ist. Mit diesem Museum würdigen wir das herausragende Lebenswerk von Albert Weisgerber, der sich als Mensch und Künstler zeit seines Lebens mit St. Ingbert identifiziert hat.Mathias Beers, Präsident des Rotary Clubs St. Ingbert
Der Fokus richtet sich auf die Gemäldesammlung:

Der Fokus der Digitalen Sammlung richtet sich dabei initial auf die Gemäldesammlung. Beim virtuellen Schlendern durch die St. Ingberter Sammlung lässt sich vieles über die Kunst und das Leben des Malers erfahren.

Neben den Abbildungen aller Werke stehen zahlreiche Werkbeschreibungen, Audiobeiträge und vertiefende Informationen zu Weisgerbers großen Themen online. Eine ausführliche Biographie zeichnet den besonderen Lebensweg des Künstlers nach und führt auf die Spuren des begabten Malers in seiner Heimatstadt St. Ingbert. Die Website richtet darüber hinaus aber auch einen Blick auf das der Sammlung angeschlossene Archiv und seine darin versammelten Schätze. Wie große Kunst bewahrt und sorgsam gepflegt wird, zeigt die Stiftung am Beispiel einer Gemälde-Restaurierung. Auf der Seite ON TOUR ist zu erfahren, in welchen Ausstellungen Werke des bedeutenden Malers aktuell zu sehen sind.

Albert-Weisgerber-Stiftung
Am Markt 12
66386 St. Ingbert
06894/ 13-352
E-Mail: museum@st-ingbert.de
www.albertweisgerber.de


Quelle(n):

  • Stadt St. Ingbert, Kommunikation  und Öffentlichkeitsarbeit
  • Foto: T.Bastuck