HWK bringt mit zwei neuen Förderprogrammen Ausbildungsinteressierte und Unternehmen zusammen

Die Förderung der „Passgenauen Besetzung“ erfolgt durch das BMWi und den Europäischen Sozialfonds. (Symbolfoto)

HWK bringt mit zwei neuen Förderprogrammen Ausbildungsinteressierte und Unternehmen zusammen.



Seit Anfang März 2021 beteiligt sich die Handwerkskammer des Saarlandes (HWK) erstmals an den beiden durch den Bund geförderten Programmen „Willkommenslotsen“ und „Passgenaue Besetzung“.

Mit dem Programm „Willkommenslotsen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) werden Unternehmen bei der Integration von Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit unterstützt. Ziel des zweiten, in diesem Jahr bei der HWK gestarteten Programms „Passgenaue Besetzung“ ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie der Integration ausländischer Fachkräfte zur Seite zu stehen. Gleichzeitig werden junge Menschen unterstützt, den richtigen Ausbildungsbetrieb zu finden. Die Förderung der „Passgenauen Besetzung“ erfolgt durch das BMWi und den Europäischen Sozialfonds.

Zum Programm „Willkommenslotsen“:

Das Programm „Willkommenslotsen“ unterstützt Unternehmen, die Auszubildende und Nachwuchsfachkräfte suchen, bei der betrieblichen Integration Geflüchteter. Steffen Sersch, zuständiger Berater der HWK, sensibilisiert Handwerksbetriebe für die Möglichkeit, Geflüchtete zu qualifizieren oder als Fachkräfte einzustellen. Der Willkommenslotse übernimmt zudem die vorbereitenden Tätigkeiten bei der Besetzung offener Ausbildungs- und Arbeitsstellen. Das kann zum Beispiel die Erstellung eines Bewerberprofils gemeinsam mit dem Unternehmen oder die Prüfung der Bewerbungsunterlagen gemeinsam mit dem Geflüchteten sein. Zudem beantwortet er Fragen der Unternehmen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, sucht gezielt nach geeigneten Bewerbern und trifft eine Vorauswahl für die Unternehmen.

Um passende Kandidaten zu finden, kooperiert der HWK-Willkommenslotse auf regionaler Ebene mit anderen am Übergang von Schule und Beruf tätigen Stellen. So findet seit langem ein enger Austausch mit den regionalen Jobcentern und den Migrantenorganisationen statt. Auch die Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schulen und der beruflichen Schulen werden regelmäßig über die Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk informiert.




Quelle(n):

  • Handwerkskammer des Saarlandes (HWK)
  • Symbolfoto: Pixabay

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