Zunahme der genehmigten Wohnhäuser im Jahr 2020

Zunahme der genehmigten Wohnhäuser im Jahr 2020 – Insbesondere starke Nachfrage nach Zweifamilienhäusern.

Im vergangenen Jahr genehmigten die saarländischen Bauaufsichtsbehörden den Bau von 2 495 Wohnungen. Davon entfielen nach Auskunft des Statistischen Amtes 2 150 Wohnungen auf 1 009 neu geplante Wohngebäude.

Gegenüber 2019 erhöhten sich die Genehmigungen für Wohngebäude um 5,3 Prozent. Die Zahl der darin geplanten Wohnungen blieb dagegen um 1,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

997 Wohnungen wurden genehmigt:

Bei den 878 genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern wurden insgesamt 997 Wohnungen genehmigt, was einem Plus von 13,8 Prozent entspricht. Während für den Haustyp des Einfamilienhauses 759 Genehmigungen (+ 1) erteilt wurden, verdoppelte sich die Nachfrage bei Zweifamilienhäusern auf 238 Wohnungen. Weitere 1 112 Wohnungen sind in 127 Wohngebäuden mit drei oder mehr Wohnungen geplant. Die Wohnungszahl blieb hier um 12,9 Prozent unter den Vergleichswerten.

Bei der vorgesehenen Heizenergie präferierten Bauherren im vergangenen Jahr die Umweltthermie. Für 1 128 Wohnungen ist sie vorgesehen, gefolgt von der Gasversorgung in 609 Wohnungen. Fernwärme ist für 172 Wohnungen die gewünschte Heizenergie. Insgesamt planen 1 276 Wohnungen den Einsatz von erneuerbarer Energie zu Heizzwecken ein.

Im Durchschnitt 173 m²:

Für einen Neubau eines durchschnittlich großen Einfamilienhauses mit einer Wohnungsgröße von 173 m² waren 2020 im Durchschnitt 340 700 Euro zu veranschlagen. Für eine Wohnung in einem Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen (ohne Wohnheime) waren 140 500 Euro einzuplanen. Hier liegt die mittlere Wohnungsgröße bei 83 m².


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