Monika Bachmann zum Weltfrauentag am 08. März 2021

Monika Bachmann zum Weltfrauentag am 08. März 2021: „Es liegt noch ein weiter Weg vor uns!“ – Anlässlich des 110. Internationalen Frauentages am 8. März 2021 erklärt die saarländische Frauenministerin Monika Bachmann: „In den vergangenen Jahren konnten wir viele wichtige Entwicklungen für die Emanzipation der Frau und gegen Diskriminierung sehen. Dennoch liegt noch ein weiter Weg vor uns.

Das sagt die Frauenministerin:
Frauenministerin Monika Bachmann (Foto: Sandro Halank)
In den vergangenen Jahren konnten wir viele wichtige Entwicklungen für die Emanzipation der Frau und gegen Diskriminierung sehen. Dennoch liegt noch ein weiter Weg vor uns. In vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind Frauen immer noch stark unterrepräsentiert – allein aufgrund ihres Geschlechtes. Vor allem in der Berufswelt müssen wir daher veralteten Rollenbildern gemeinsam entgegenwirken.

Dabei steht für mich vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrund. Denn nicht erst seit der Pandemie beobachten wir, dass Frauen im Haushalt den Bärenanteil leisten müssen – von der Kinderbetreuung bis zum Abendessen. Daher setze ich mich seit Jahren unter dem Motto „Saarland Familienland“ dafür ein, dass Betriebe, Unternehmen und Kommunen in unserem Land gerade junge Eltern unterstützen.

In vielen Unternehmen, aber auch im öffentlichen Dienst haben wir daher mit dem Landesgleichstellungsgesetz aus dem Jahr 2015 eine verbindliche frauenfördernde Personalplanung geschaffen, die zudem rechtliche Grundlagen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege schafft.

Es ist Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Frauen und ihren Familien ermöglicht, die eigenen Lebensmodelle verwirklichen zu können.Frauenministerin Monika Bachmann

Hintergrund:

Der Internationale Frauentag – auch Weltfrauentag genannt – wurde 1911 das erste Mal begangen. 1977 wurde er in einer Resolution der UN-Generalversammlung zum „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ ausgerufen und findet jährlich am 8. März statt und in diesem Jahr zum 110. Mal. Vom 1. bis zum 31. März informieren Gewerkschaften, Parteien, Frauengruppen und -verbände landesweit über ihre Arbeit, machen auf Benachteiligungen von Frauen aufmerksam und stellen Forderungen an die Politik.


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